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Hintergrund
Schweinehaltende Betriebe setzen sich immer stärker mit ihren betrieblichen Nährstoffflüssen auseinander. Neue gesetzliche Rahmenbedingen wie das Düngepaket 2017 tragen hierzu maßgeblich bei. Welche Nährstoffpfade auf einem schweinhaltenden Betrieb vorahnden sein können, kann der Darstellung entnommen werden. Die Nährstoffzufuhr in den Betrieb erfolgt beispielsweise über den Futtermitteleinkauf, den Tierzukauf oder auch den Mineraldüngerzukauf. Wohingegen Nährstoffe den Betrieb über den Tierzukauf ebenso verlassen wie über den Verkauf pflanzlicher Produkte oder über die Güllegabe an andere Betriebe.
Die Fütterung nimmt im schweinehaltenden Betrieb eine zentrale Rolle im Bereich des Nährstoffflusses dar. Die Anforderungen an die Fütterung in der modernen Schweinhaltung sind zahlreich: Die Fütterung soll bedarfsgerecht, wirtschaftlich, tierwohlfördernd und gleichzeitig nährstoffeffizient sein. Es gibt zahlreiche Ansatzpunkte (z.B. durch den Einsatz moderner Phytasen, vermehrte Phasenfütterung oder den erhöhter Einsatz kristalliner Aminosäuren) die Fütterung zukunftsorientiert zu gestalten. Die Art und Weise der Fütterung beeinflusst direkt den Nährstoffanfall aus der Tierhaltung und somit die Zusammensetzung des Wirtschaftsdüngers und nimmt so eine Schlüsselrolle im einzelbetrieblichen Nährstoffkreislauf ein.
Gesetzliche Grundlagen – Düngepaket 2017
Angewandte Forschung
Fütterungsversuche Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum Schwarzenau:
Stickstoffreduzierung im Futter von Mastschweinen:
Mastversuch mit abgesenktem Gehalten an Sojaextraktionsschrot in den einzelnen Mastabschnitten:
Absenkung des Phosphors im Futter für Mastschweine: Auswirkungen auf Leistung, Fundament und Knochen:
Fütterungsversuche anderer Versuchseinrichtungen:
LWK Niedersachsen, Andrea Meyer: Stark N-/P-reduzierte Mastschweinefütterung im Versuch: