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Kalkulationstool
Der Nährstoffanfall an Stickstoff (N) und Phosphor (P) bei schweinehaltenden Betrieben wird laut novellierter Düngeverordnung (DüV) anhand einer Klassifizierung der Betriebe nach
  1. deren biologischer Leistung und
  2. deren Fütterungsstrategie bestimmt.
Die Klassifizierung des Betriebes und der sich daraus ergebende Nährstoffanfall basiert auf dem DLG-Band 199 „Bilanzierung der Nährstoffausscheidungen landwirtschaftlicher Nutztiere“, 2. Auflage von 2014.
Sowohl in der Ferkelerzeugung als auch in der Schweinemast wird die Fütterungsstrategie anhand der Rohprotein- (N x 6,25) und P-Gehalte einem der drei Fütterungsverfahren zugeordnet:
  1. Standard- bzw. Universalfütterung
  2. N-/P-reduzierte Fütterung
  3. stark N-/P-reduzierte Fütterung
Dieses einfache Kalkulationstool ermöglicht es Ihnen, Futterrationen von Schweinen (Ferkelerzeugung und Schweinemast) anhand deren Rohprotein- und Phosphorgehalte zu bewerten. Außerdem liefert dieses Tool Anhaltspunkte, welcher Klasse Ihre Fütterungsstrategie laut DüV zugeordnet wird. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass neben den Nährstoffgehalten der Rationen auch die Futtermenge für die Klassifizierung von entscheidender Bedeutung ist.
Wichtig: Der alleinige Gehalt der Futterrationen an N und P reicht nicht aus, die Fütterungsstrategie bei Kontrollen zu plausibilisieren bzw. nachzuweisen! Wenn ein Betrieb das Verfahren stark N-/P-reduziert auswählen und anwenden möchte, muss dieses bei Kontrollen anhand einer Stallbilanz nachgewiesen werden. Wie diese Stallbilanz berechnet wird, kann im Artikel „Ausscheidungen nachweisen“ im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt BLW 25, S. 36-37 vom 22.06.2018 nachgelesen werden. Ein Programm zur Berechnung der Stallbilanz wird im Spätherbst 2018 für alle Betriebe auf der Internetseite der LfL zur Verfügung stehen.

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